Vereinsneuigkeiten

​ Erftstädter Snowden enttarnt Mazat, 8:2 Sieg gegen Erftstadt!

Freitag, 30. Oktober 2020, 09:16 Uhr

Rappertsweiler, 23. Oktober, 12:37 Uhr auf einem kleinen Bauernhof:


„Schau mal Marlene (7 Jahre), wie ich diesen Ball in das Trampolin dort hinten schieße.“

„Papi, wie funktioniert das denn?“

„Ach das ist schnell erklärt, Bei der Berechnung der Flugkurve kommt es auf zwei Parameter an: Die Abschussgeschwindigkeit v0 und den Abschusswinkel ⍺0. Die Abschussgeschwindigkeit beträgt v0  = 40 km/h und der Abschusswinkel ⍺0 = 45°, somit weißt du auch direkt warum der Ball eine Parabel fliegt...

5 Minuten später: „Hinzu kommt, dass jeder Gegenstand auf der Erde, also auch ein fliegender Fußball, mit der konstanten Erdbeschleunigung von g = 9.81 m/s2 zum Erdmittelpunkt hin beschleunigt und somit...“

Nach weiteren 10 Minuten: „Deswegen fliegt der Fußball und jetzt schau her, wie ich ihn ins Trampolin schieße!

Uh, ah, huch, aua, man, da hat sich der Papa wohl was gezerrt, ob das was wird mit Montag? Besser mal Bescheid sagen: „Hallo Marc, Manu hier, du glaubst ja nicht, was mir gerade passiert ist...

Erftstadt, 25. Oktober, 22:58 Uhr in einem dunklen Keller: Hinter einem Berg aus VHS Kassetten mit sämtlichen Sport im Westen Aufzeichnungen und einem Stapel aller jemals erschienenen LigaStar Hefte sitzt ein unscheinbarer Mann mit Aluhut. „Ich wusste es,“ entfährt es ihm. Triumphierend schlägt er das soeben gelesene Stadionheft zu. „Das soll die ganze Welt erfahren und mit Blau Weiß 06 Köln werde ich anfangen! Muhahahahahaaaa...

Da war es auch schon wieder Montag und Marc Kellershohn wusste, warum er 15 Spieler

ins heutige Aufgebot berufen hatte.Neben dem RDS geplagten Press, bangte Trainer Kellershohn auch um den Kollegen Altpass, der vergangenen Montag laut über ein neues Leben in Lövenich nachdachte. Mazat liebäugelte kurzzeitig mit einem Bungalow in Schleiden, nachdem Quotenvegetarier Liesenberg ihm den Umzug mit alten Familienanekdoten schmackhaft machen wollte. Zwar erschien der angeschlagenen Familienvater Skorzenski, dafür sagte aber Alex „der Mann dem die werdenden Mütter ihre Kinder anvertrauen“ Grimm aufgrund einer Erkältung ab.So wurden es dann immerhin 12 Mann, die zu Spielbeginn ein Trikot überstreiften. Domenik Feller kündigte bereits im Vorfeld, jedoch erst auf Nachfrage des Trainers an, dass er es erst zur 2.Hälfte schaffen werde, da er noch an seinem Kevin Großkreuz (Dome hatte früher auch seine Frisur) arbeiten müsse. An dieser Stelle nochmals Glückwunsch zum Derbysieg, Dome.

Sorgen hingegen macht sich die Mannschaft noch immer  um Salvatore Belfiore, der allem Anschein nach an Demenz erkrankt ist. Dieser wollte Trainer Kellershohn bis Ende vergangener Woche Bescheid geben, ob er am Spiel teilnimmt oder nicht. Auf eine Antwort wartet man bis heute vergebens.

Lieber Salva, wenn du dies liest, melde dich, wir machen uns Sorgen!

Zurück zum Spiel: Pünktlich erschien auch der Gegner Erfa Gymnich, bei dem den Blau Weißen sofort einige neue Gesichter auffielen. Kurz glaubte man einen Mann mit Aluhut erkennen zu können, doch als man näher kam, war von besagtem Hut nichts mehr zu sehen. Für Blau Weiß hätte es besser kaum laufen können, denn schnell führte man mit 1:0. Danach sah man 10 Minuten  Fußball, der mehr denn je an Handball erinnerte, da man sich den Ball vor dem gegnerischen Tor hin- und herschob, jedoch nichts zählbares dabei herumkam. Es dauerte bis zur 25. Minute, dass Neuzugang Naso auf 2:0 erhöhte.

Danach war man kurzzeitig ein großzügiger Gastgeber, übersah den freien gegnerischen Stürmer im eigenen Sechzehner und ließ sich das 1:2 einschenken. Nachdem man in der

35. Minute den alten 2 Tore Vorsprung wieder herstellen konnte, ging es dann in die Pause.

Doch während sich die Herren vom Fort VI mit Fußball beschäftigten, beschloss der Spion der sich liebte, in der 2. Hälfte alles, aber auch wirklich alles preiszugeben, was er in seiner jahrelangen Recherche glaubte herausgefunden zu haben. Und so kam es in der 2. Hälfte neben einigen Toren zu folgendem Szenario: Als Mazat sich mal wieder anstellte den Rasputin zu tanzen (Agentencode für: Abwehrspieler geht körperbetont in den Zweikampf), entfuhr es dem Doppelnull Spieler/Agenten: „Du hast doch nur Kreisliga C gespielt.“ Ruhe, nur das knistern des Aluhutes war zu hören. Mazat benötigte einige Sekunden um das soeben gehörte zu begreifen. Helfend wollte ihm sein alter Trainer der das Spiel von der Seitenlinie verfolgte und kurz seine Stadtvilla mit Park verlassen hatte, zur Seite springen und entgegnete: „Jetzt reicht es aber hier, was soll das denn?“ Doch  darauf war Null Null Nix vorbereitet. Nicht umsonst hatte er alle Grundbucheinträge der Stadt Köln seit dem Jahre 1712 auswendig gelernt. „Was ist denn mit dir? Hat es für ein Trikot nicht gereicht?“, konterte er professionell. Noch bevor einer etwas erwidern konnte, fügte er hinzu: „Und deine Villa in Lindenthal ist erstunken und erlogen, du wohnst in einem Mehrfamilienhaus ... mit Aufzug!“

Schach Matt, Game Over, der perfide Plan des Alu Spions war aufgegangen. Mazat wusste sich nur noch mit einem plumpen Kopfballtor zu helfen und der ehemalig Übungsleiter trottete nahezu wortlos von dannen. Solche Geschichten schreiben nun mal nur der Fußball, Ian Flemming und kahlköpfige Ü32 Trainer.


Bei Blau Weiß wurden ausspioniert:

Thomas Liesenberg, Jan Möller-Holtkamp, Marcus Mazat „Kreisliga C Spieler (1), Michael Thelen, Tobias Bachorz, Dennis Thöner (1), Felipe Naso (1), Marc Hassenpflug (2), Ronald Ronni Rodri aus Zwickau (1), Domenik Feller (Heja BVB), Manuel Skorzenski (2), Pascarl Altpass, Christian Leroch


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